(K)ein bohrendes Problem
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Zahnarzt-News
Gesundheit | 2008-11-18 12:08:17

(K)ein bohrendes Problem

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Hamburg (pressrelations) -
(K)ein bohrendes Problem DAK-Experte Dr. Mats Mehrstedt hilft bei der Überwindung von Zahnbehandlungsangst Sie haben seit Jahren keinen Fuß mehr in eine Zahnarzt-Praxis gesetzt? Beim Lächeln bleiben Ihre Lippen geschlossen? Sie würden jetzt am liebsten nicht weiterlesen? Sie sind nicht allein. „Etwa 10 bis 15 Prozent aller Patienten leiden unter starken Zahnbehandlungsängsten“, sagt DAK-Experte Dr. Mats Mehrstedt. “Es handelt sich um eine erlernte Angst, die sich durchaus beheben lässt“, erklärt der Zahnarzt. Meistens seien schlechte Erfahrungen in der Kindheit Ursachen für Phobien. Mit Kommentaren wie „Stell dich nicht so an“ oder „Ach, ist doch alles nicht so schlimm“ habe mancher Zahnarzt das Vertrauen verspielt, weil es aus Sicht der Betroffenen doch schlimm war. Einen weißen Kittel sucht man in Mehrstedts Praxis vergeblich. Der Zahnarzt behandelt im Hawaiihemd, damit die Patienten nicht an den Auslöser ihrer qualvollen Erlebnisse erinnert werden. Menschen mit Zahnbehandlungsangst durchlaufen einen Teufelskreis. Mangelnde Pflege und unzureichende Vorsorge lösen Schamgefühle und Depressionen aus, die die Verweigerungshaltung verstärken. „Und wenn der Zahnarzt dann auch noch vorwurfsvoll sagt: ‚Wie können Sie mit solchen Zähnen herumlaufen?Â’ ist keinem geholfen“, sagt Mehrstedt, der seit 1979 in Hamburg praktiziert. Und das können Angstpatienten tun: “Fragen Sie im Bekanntenkreis nach einem Zahnarzt, der auf Ängste eingeht. Lassen Sie sich bei der Behandlung genau erklären, was passieren soll und sprechen Sie offen über die Bedenken“, rät der DAK-Experte ängstlichen Patienten. Die Behandlung sollte in kleinen Schritten erfolgen, um Raum für Erfolgserlebnisse zu bieten. Das Gefühl des Patienten, dem Zahnarzt ausgeliefert zu sein, lasse sich mit einem Trick umgehen. „Vereinbaren Sie mit dem Arzt ein Signal, mit dem Sie die Behandlung jederzeit unterbrechen können. Sie werden feststellen – zum Einsatz wird es höchst wahrscheinlich nicht kommen.“ Ansprechpartner/in: Reinhild Haacker E-Mail: reinhild.haacker@dak.de Telefon: 040/2396-2082  
 
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